
Rund 3500 Euro haben Mitglieder der „Gräflich Berghe von Trips’schen Sportstiftung“, der Scuderia Colonia und die Autorenteams der Bücher „Jochen Mass – Eine Rennsport-Ikone“, „Wolfgang Graf Berghe von Trips – Der Mensch“, „Taffy“, „Nürburgring – Natur und Technik“ sowie „Trips – Erinnerungen“ kürzlich für die Kinderkrebshilfe unter dem Motto„Helfen und Gewinnen“ gespendet.
„OLDTIMER MARKT“, Deutschlands führendes Klassiker-Magazin, ist seit 1990 Schirmherr dieser Spendenaktion, in der Leser und Leserinnen einen beliebigen Geldbetrag auf das Spendenkonto für die Kinderkrebshilfe überweisen, der zur Teilnahme an der Verlosung von attraktiven Sachpreisen (z.B. Oldtimer, Traktoren, Motorräder, Mopeds sowie Automobil-Accessoires), die durch Sponsoren bereitgestellt werden, berechtigt.


Vor allem durch die starke, monatliche Auflagenhöhe von ca. 70 000 Exemplaren wird die Attraktivität der Spenden-Initiative wesentlich gesteigert, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Leserbasis für einen guten Zweck mobilisiert. Und somit gelingt es, Mittel für Forschung und Personalkosten der Kinderkrebsforschung zu generieren, wobei die Zusammenarbeit mit renommierten Organisationen wie der Deutschen Krebshilfe ihre Glaubwürdigkeit stärkt und hilft, größere Förderungen zu erschließen, um die Krebsforschungsprojekte an der Universitätsmedizin Mainz und Gießen zu unterstützen. Die seit rund 35 Jahren gesammelten Beträge, die zu 100 Prozent direkt an die Forschung gehen, unterstreichen die starke Verbindung zwischen Oldtimer-Passion und sozialer Mitwirkung.
Gregor Schulz, Redakteur bei „OLDTIMER MARKT“, widmet sich seit Jahren – neben seiner ursächlichen Automobil-historischen Magazin-Arbeit – zusammen mit seinen Kollegen/Kolleginnen im Besonderen dieser Spendenaktion.

Schulz sagt: „Unser Engagement zugunsten der Kinderkrebshilfe brachte im vergangenen Jahr das sensationelle Ergebnis von 542 000 Euro. Somit tragen wir auch weiterhin mit unserer Benefizaktion dazu bei, dass durch die Universitätsmedizin Mainz und Gießen der Krebs bei Kindern und Jugendlichen bekämpft wird.
Prof. Dr. Jörg Faber, Leiter des Kinderkrebszentrums Mainz (die Einrichtung ist integraler Bestandteil des Zentrums für Tumorerkrankungen/UCT), erklärt: „Die Forschung durchläuft einen Wandel, in dem bewährte, standardisierte Behandlungen zunehmend durch maßgeschneiderte, molekular-basierte Therapiekonzepte ergänzt werden. Der Paradigmenwechsel kann lebensrettend für Patienten sein, für die bisherige Therapien kein Weg zur Heilung waren. Unter anderem bei Patienten, bei denen ein Wiederkehren der Erkrankung nach anfänglich erfolgreicher Behandlung auftritt, können davon profitieren.“ Doch Forschung ist langwierig – und teuer. Der Professor aus Mainz führt weiter aus: „Krebsforschung braucht Geduld, Zeit und einen langen Atem. Hinter jeder Tumorprobe steht ein Patient, der durch wissenschaftliche Erkenntnisse gerettet werden soll. Im Mittelpunkt unserer Forschung am Zentrum in Mainz, die mit den Spenden von Oldtimer Markt nachhaltig unterstützt werden, steht hierbei die Entwicklung von neuen, so genannten immuntherapeutischen Behandlungsmethoden und Substanzen. Diese machen sich das körpereigene Abwehrsystem bei der gezielten Bekämpfung von Tumorzellen zunutze. Damit wir hier Erfolg haben, bedarf es exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und hochinnovativer Forschungsgeräte, etwa zur Entschlüsselung des Erbguts von Tumorzellen oder zur Untersuchung der Wirksamkeit neu entwickelter Antitumor-Substanzen direkt in den Zellen von betroffenen Patienten.“
Primär zur Anschaffung dieser Geräte und für die entsprechenden hochqualifizierten Mitarbeiter sind die Spenden der OLDTIMER-MARKT-Leser seit Jahren von essentieller Bedeutung.

Prof. Dr. Faber: „Mit Ihrer Spende helfen Sie, unser Ziel zu erreichen, zusammen mit Kollegen weltweit durch intensive Forschung einen Beitrag zur Entwicklung neuer Behandlungswege zu leisten, um zukünftig allen an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen einen Weg zur Heilung zu eröffnen.“
Redakteur Schulz sprach an der Universitätsmedizin Gießen auch mit Prof. Dr. Dieter Körholz, der an der Spitze eines Teams von Wissenschaftlern wertvolle Forschungsarbeit am Hodgkin-Lymphom, der häufigsten Lymphom-Erkrankung im Kindes- und Jugendalter, leistet. Prof. Dr. Körholz erklärt: „Im letzten Jahr konnten wir die zweite europäische Studie zum Hodgkin-Lymphom mit mehr als 2800 Patienten erfolgreich abschließen. Diese Studie befindet sich nun in der Phase der Nachbeobachtung.“ Schulz erfuhr auch, dass die Gießener Wissenschaftler hoffen, künftig weniger als 15 Prozent der Patienten bestrahlen zu müssen. So könnte das Risiko für strahlentherapiebedingte Herzschäden und neue Krebserkrankungen als Spätfolgen sehr stark gesenkt.
Prof. Körholz ergänzt: „Obwohl die Studie von der Deutschen Krebshilfe gefördert wurde, wäre es ohne OLDTIMER MARKT und seine spendenbereite Leserschaft nicht möglich, die für die Qualität essentielle Begutachtung jedes einzelnen Patienten zu ermöglichen. Natürlich steht die Entwicklung neuer Therapieansätze weiterhin ganz in unserem Fokus, damit künftig jedes Kind, jeder Jugendliche mit einem Hodgkin-Lymphom geheilt werden kann und keine Langzeitfolgen erleidet. Für diese Weiterentwicklung untersucht Dr. Matthias Braun aus unserem Team, welchen Einfluss das Immunsystem für die Entstehung dieser Krebserkrankung sowie für die Heilung hat.“
Gregor Schulz resümiert: „Mehr als zehn Millionen Euro sind durch Sie, liebe Leser, liebe Leserinnen, liebe Unterstützer, seit dem ersten OLDTIMER MARKT-Spendenaufruf im Jahr 1990 zusammengekommen. Die vergangene Aktion endete mit dem überragenden Ergebnis von mehr als einer halben Million Euro – dafür nochmals ein herzliches Dankeschön. Auch im 36. Jahr wird Ihre Spende der Universitätsmedizin in Mainz und Gießen zugutekommen.“
(Jörg-Thomas Födisch)







































































































































